Ein Ort des Glaubens, der Kunst und der Geschichte
Direkt am Lahnwanderweg gelegen, lädt die katholische Kirche St. Bartholomäus dazu ein, einen Moment innezuhalten und ihre besondere Ausstattung zu entdecken. Der neugotische Hochaltar im Chorraum ist ein eindrucksvoller Blickfang und erzählt in kunstvollen Darstellungen die Geschichte von Tod und Auferstehung Jesu Christi.
Im Mittelpunkt des Altars steht der gekreuzigte Jesus mit seiner Mutter Maria und seinem Lieblingsjünger Johannes. Die beiden Seitenflügel zeigen die Kreuzabnahme und die Grablegung Christi.
Auch die Gestaltung des Kirchenschiffs lädt dazu ein, die zahlreichen Bildmotive zu entdecken: Im vorderen Bereich ist die Taube als Symbol des Heiligen Geistes dargestellt. In der Mitte zeigt sich der auferstandene und in den Himmel aufgefahrene Christus in den Wolken, der die Welt segnet. Im hinteren Bereich ist ein Dreieck mit einem Auge zu sehen. Das Dreieck steht für die Dreifaltigkeit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist, das Auge symbolisiert das allsehende Auge Gottes, das über die Menschen wacht.
Die Kirche wurde am 24. August 1776, dem Festtag des Apostels Bartholomäus, im Auftrag des Erzbischofs von Trier durch den Abt des Benediktinerklosters Schönau geweiht.